Galvanische Vergoldung: Präzises Verfahren für verschiedene Oberflächen

Im Laufe der Jahrhunderte entstanden verschiedene Verfahren, die eine Vergoldung der Oberflächen zuließen. Die Galvanisierung hat sie bis heute fast alle verdrängt. Aufgrund ihrer Präzision und der einfachen Vorgehensweise ist die galvanische Vergoldung heute das am weitesten verbreitete Verfahren. Auch bei uns können Sie Ihre Verbindung und Schalter galvanisch vergolden lassen. Eine Anwendung ist bei verschiedenen metallischen Oberflächen möglich. Hierfür werden die Gegenstände in modernen Anlagen in ein Goldelektrolyt getaucht. Die vorzufindende elektrische Gleichspannung sorgt dafür, dass die metallischen Gegenstände einen feinen Goldüberzug erhalten.

Kontinuierliche Verbesserung des galvanischen Verfahrens

In den vergangenen Jahrhunderten wurde das galvanische Verfahren kontinuierlich weiterentwickelt. An der Erstentwicklung waren Henry Elkington und George Richards Elkington maßgeblich beteiligt. Beide haben im Jahr 1840 eine Patentanmeldung für die Galvanisierung abgegeben. Heute findet das Verfahren weltweit Anwendung. Je nach Vorgehensweise können sowohl Gold I als auch Gold III Ionen genutzt werden. Wenn Sie bei uns Ihre Stecker, Schalter und andere Verbindungen galvanisch vergolden lassen, sind verschiedene Stärken der Oberflächenveredelung möglich. Sie werden durch unterschiedliche Temperaturen und Stromstärken variiert. Gleichzeitig wird hier die Spannung der Umgebung angepasst.

Verschiedene Vergoldungsarten – für jeden Bedarf die richtige Lösung

Die moderne, galvanische Vergoldung basiert auf verschiedenen Verfahrensarten, die sich wiederum für unterschiedliche Anwendungsbereiche empfehlen. So wird in der Halbleitertechnik beispielsweise gern die Weichvergoldung eingesetzt. Dagegen werden elektrische Kontakte der Hartvergoldung unterzogen. Auffallend ist bei diesem Vergoldungsverfahren die Reinheit, die bei mehr als 99 Prozent liegt. Müssen Lötflächen, die sich auf elektrischen Leiterplatten befinden, vergoldet werden, bedarf es wiederum einer speziellen Weichvergoldung, die auf die Besonderheiten der Kupferlötflächen abgestimmt ist.